Rapidobject: Kohlefaser war gestern

Leipziger 3D Druck Spezialisten erweitern technologisches Spektrum um einen Werkstoff, der bislang nur schwer oder mit deutlichen Qualitätseinschränkungen einsetzbar war.
Ein kurzes mechanisches Surren, dann signalisiert ein grünes LED-Band die Fertigstellung des nächsten Bauteils. Etwa 20h autonomer Fertigung liegen zwischen der Auftragsvergabe und den ersten fertigen Bauteilen in einem der 65 3D-Drucker der gläsernen 3D Fabrik. Die Bauteile gehören zu einer Kleinserie speziell konstruierter Transport- und Aufbewahrungsboxen für einen Automotive Hersteller.
3D-gedruckte Bauteile
3D-gedruckte Bauteile, Foto: rapidobject
 

 

Die Anforderungen waren vielschichtig: geringes Gewicht, hohe mechanische Belastbarkeit, glatte Oberflächen, Verfügbarkeit in verschiedenen Farben. Und nur im 3D-Druck möglich: eine spezielle Konstruktion mit metallischen Gewindeteilen welche in das Bauteil eingedruckt werden sollten. Klassische technische 3D-Druck Materialien wie ABS stoßen hier an ihre Grenzen, da die für das Einlegen der Gewinde nötige Unterbrechung des Bauprozesses zu thermischem Verzug der Geometrie geführt hätte.

Die Anforderungen waren vielschichtig: geringes Gewicht, hohe mechanische Belastbarkeit, glatte Oberflächen, Verfügbarkeit in verschiedenen Farben. Und nur im 3D-Druck möglich: eine spezielle Konstruktion mit metallischen Gewindeteilen welche in das Bauteil eingedruckt werden sollten. Klassische technische 3D-Druck Materialien wie ABS stoßen hier an ihre Grenzen, da die für Die Spezialisten bei Rapidobject entschieden schnell, dass dies ein Fall für eines der neusten Materialen im Portfolio war: Cellulose-Nanofaser Verstärktes Polyamid (PA-CNF).

Warum? Das Material weist eine bis zu zweimal höhere Festigkeit als unverstärktes Polyamid auf und erreicht durch Nachbearbeitungen wie chemisches Glätten und Färben eine spritzgussähnliche Oberfläche in beliebiger Farbe.

Die Leipziger sind stolz darauf, die Ersten zu sein, die dieses Material als Fertigungsdienstleister auf dem europäischen Markt anbieten.

Florian Heutzenröder, technischer Leiter bei Rapidobject: „Wenn wir ein neues Material validieren, muss sich dieses zum einen immer ausreichend von unserem bisherigen Portfolio abheben, zum anderen aber auch ein breites Anwendungsspektrum darin haben die technischen und ökonomischen Probleme unserer Kunden zu lösen. Bei den beiden Varianten von PA-CNF war dies sehr schnell zu erkennen.“

Sie wollen mehr zu diesem Material erfahren? Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit, kostenlose Materialproben zu bestellen.


Ihr Ansprechpartner
Florian Heutzenröder 
Leiter Technik bei Rapidobject GmbH 
Email:

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Rapidobject GmbH
Weißenfelser Str. 84
04229 Leipzig


 

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