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Der Hallesche Bezirksverein des VDI hat auf seiner Jahresmitgliederversammlung am 10. April den Blick klar nach vorn gerichtet. Im Fraunhofer IMWS auf dem Weinberg-Campus in Halle wurde deutlich, wie eng technologische Zukunftsfragen, Nachwuchsförderung und Vereinsarbeit zusammengehören.
Zu Beginn gab es Grußworte von unseren Gästen Herrn Terhorst (VDI Hauptgeschäftsstelle), Herrn Gutmann (VDI Landesverband Sachsen-Anhalt) und Herrn Zschiebsch (VDI Bezirksverein Leipzig).
Danach stand die Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ im Mittelpunkt der Versammlung. Unser Vorsitzender Herr Arne Wasner gab den Mitgliedern einen Überblick über die bisherigen Tätigkeiten im Rahmen der Initiative und zu den Themenfeldern, die schwerpunktmäßig bearbeitet werden. Dass diese Themen auch die Mitglieder des Bezirksvereins bewegen, zeigte die Diskussion vor Ort.
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Nach mehrjähriger Pause ist das Köthener Rührer‑Kolloquium am 7.Mai 2026 erfolgreich zurückgekehrt. Eingebettet in die Feierlichkeiten zum 100‑jährigen Bestehen des „Grünen Gebäudes“ der Hochschule Anhalt und unterstützt durch den VDI Bezirksverein Halle, bot die Veranstaltung erneut eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch rund um die Rühr‑ und Mischtechnik.
Rückblick und Einordnung
Nach der letzten Durchführung im Jahr 2019 markiert die diesjährige Veranstaltung die Wiederaufnahme eines etablierten Formats, das über viele Jahre hinweg die Fachcommunity geprägt hat.
Einen besonderen Akzent setzte der Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Reinhard Sperling, der in einem engagierten und zugleich persönlichen Plädoyer für die Rührtechnik die Entwicklung des Kolloquiums bis zum Jahr 2012 nachzeichnete. Dabei wurde eindrucksvoll deutlich, wie sich die Veranstaltung über die Jahre hinweg zu einem wichtigen Treffpunkt für Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Anlagenbau und industrieller Praxis entwickelt hat.
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In diesem Jahr feierte der Verein Deutscher Ingenieure e.V. VDI 170 Jahre Gründung am 8./9. Mai 2026 gebührend mit ca. 120 Teilnehmenden in Alexisbad.
Der Anstoß kam vom Halleschen Bezirksverein und für die Organisation zeichneten Ronald Oertel und Arne Wasner, unterstützt durch Erika Schulze von der Geschäftsstelle. Nach Ankunft im heiteren Alexisbad wurden die Teilnehmer durch die Organisierenden persönlich begrüßt und über den Vortragsbeginn informiert.
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Neues Förderunternehmen im Halleschen Bezirksverein stellt sich vor
Die MOL Katalysatortechnik GmbH mit Sitz in Merseburg entwickelt und produziert innovative Lösungen für die Wasserbehandlung in industriellen und kommunalen Wassersystemen. Seit 1995 unterstützt das Unternehmen Betreiber von Kühl-, Prozess-, Trink- und Abwassersystemen dabei, Ablagerungen, Biofilme und betriebsbedingte Verschmutzungen nachhaltig zu reduzieren.
Kern der Technologie sind patentierte katalytische Verfahren, die eine chemikalienarme bzw. in vielen Anwendungen chemikalienfreie Wasserbehandlung ermöglichen. Mit den Technologien MOLLIK® und MOLCLEAN® verfolgt das Unternehmen das Ziel, Ressourceneffizienz, Betriebssicherheit und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden.
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Wem Industriegeschichte im Buch nicht ausreichend erscheint, der ist herzlich nach Bad Dürrenberg eingeladen. So hatte der letzte Tag der Industriekultur am 12. April 2026 einiges zu bieten.
Neben dem längsten Gradierwerk Deutschlands, und der damit verbundenen Salzsiederei konnte der geneigte Zuhörer einige interessante Führungen miterleben.
Diese betrafen den zugänglichen Bereich des 223m tiefen Borlachschachtes, den Witzlebenturm und einen wunderschönen Kurpark mit der Führung „Gradierwerk, Sole und Salz“. Weiterhin stand Schauflößen am Elsterfloßgraben auf dem Tagesplan.
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Wer schon immer mal wissen wollte, wozu bei der Salzgewinnung eine Dampfmaschine benötigt wurde und wie diese funktioniert, der kann sich in Bad Dürrenberg weiterbilden.
Auf einer Fläche von ca. 200qm steht der Nachbau einer von 1808 bis 1811 im Salzwerk gebauten Brendelschen Dampfmaschine. Verantwortlich zeichnet hierfür als Mitglied des Heimatbundes Bad Dürrenberg Fachkollege Dipl.-Ing. Eberhard Richter, der diesen Nachbau nicht nur selbst hergestellt, sondern die Funktionsweise ebenso mit umfangreichem historischen und technischen Faktenwissen aufbereitet hat.
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Die chemische Industrie ist ein innovationsstarker Kernsektor der deutschen Wirtschaft – und steht zugleich vor einem tiefgreifenden technologischen und wirtschaftlichen Umbruch.
Vor diesem Hintergrund hat VDI Research in der Studie „Globale Technologieprognosen für die Chemieindustrie 2030+“ internationale Roadmaps und Strategiepapiere zur Chemieindustrie aus Europa, Nordamerika, Asien und von internationalen Organisationen systematisch ausgewertet und mit deutschen Studien verglichen.
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Der Einbau von Wärmepumpen in Wohngebäuden erfordert eine sorgfältige Planung, um einen effizienten und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Die Richtlinie VDI 4645 E bietet Fachleuten eine praxisnahe Grundlage für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Heizungsanlagen mit elektrisch betriebenen Wärmepumpen.
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Die Kohlenstoffchemie kann erneuerbar werden. Die Firma Verbio ist dabei: Sie wird im Herbst in Bitterfeld wertvolle Spezialchemikalien aus Biodiesel herstellen. Dazu setzt sie auf ein Verfahren, für das Wissenschaftler zuvor einen Nobelpreis erhalten haben.
Die Chemische Industrie steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, ihre energieintensiven Prozesse und kohlenstoffbasierten Produkte von fossilen auf erneuerbare Quellen umzustellen. Die Verbio SE aus Sachsen-Anhalt, bislang vor allem als Bioenergieproduzent bekannt, erweitert dafür ihr Portfolio und wird künftig erneuerbare Chemie – genauer: biobasierte Spezialchemikalien – herstellen.
In Bitterfeld entsteht derzeit die weltweit erste Ethenolyseanlage auf Basis von Rapsmethylester (Biodiesel); ab Herbst 2026 will das Unternehmen dort leistungsstarke biobasierte Alternativen zu fossilen Chemikalien produzieren. Diese biobasierten Spezialchemikalien können beispielsweise in Schmierstoffen, Polymeren, Beschichtungen, Klebstoffen, Duft- und Aromastoffen, Reinigungsmitteln sowie in der Pharmazie und Kosmetik eingesetzt werden.
Auszug mit freundlicher Genehmigung von VDI energie + umwelt.
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Die Mitgliedergruppe Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Professor Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt, erneut zu ihrem Sprecher gewählt. Mit Beginn der neuen Amtszeit tritt Bagdahn seine dritte Amtsperiode an, die am 1. Dezember 2026 beginnt und zwei Jahre dauert.
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Großer Erfolg für die Hochschule Anhalt: Prof. Dr. Claudia Grewe vom Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik ist beim Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation des Landes Sachsen-Anhalt mit dem dritten Platz ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“ überzeugte sie die Jury mit dem Projekt „Entwicklung eines Moos-Photobioreaktors zur Saatgutbereitstellung auf wiedervernässten Moorflächen“. Gewürdigt wurde damit ihre Forschung zur großtechnischen Vermehrung von Torfmoosen für den Einsatz in wiedervernässten Mooren.
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Zum 1. Juni 2026 übernahm Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß kommissarisch die Leitung der Hochschule Merseburg bis zum vorgesehenen Amtsantritt einer neuen Rektorin bzw. eines neuen Rektors im Frühjahr 2027. Er folgt damit auf Prof. Dr. Markus Krabbes, der zum gleichen Zeitpunkt als Rektor an die Duale Hochschule Sachsen wechselt. Zeitgleich trat Dr. Angela Kunow ihr Amt als Kanzlerin der Hochschule Merseburg an.
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Vom 9. bis 12. Juni 2026 war die Hochschule Merseburg Gastgeberin der 3. Runde des bundesweiten Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!“. Die Veranstaltung fand im Schülerlabor „Chemie zum Anfassen“ statt. Insgesamt 39 chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie erstmals auch drei Teilnehmende einer deutschen Schule in Shanghai stellten ihr theoretisches Wissen und praktisches Können unter Beweis. Ziel war die Qualifikation für das bundesweite Finale in Leipzig.
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Leipziger 3D Druck Spezialisten erweitern technologisches Spektrum um einen Werkstoff, der bislang nur schwer oder mit deutlichen Qualitätseinschränkungen einsetzbar war.
Ein kurzes mechanisches Surren, dann signalisiert ein grünes LED-Band die Fertigstellung des nächsten Bauteils. Etwa 20h autonomer Fertigung liegen zwischen der Auftragsvergabe und den ersten fertigen Bauteilen in einem der 65 3D-Drucker der gläsernen 3D Fabrik. Die Bauteile gehören zu einer Kleinserie speziell konstruierter Transport- und Aufbewahrungsboxen für einen Automotive Hersteller.
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Mit einer erneut starken Resonanz aus Industrie, Dienstleistung, Forschung und Politik fand am gestrigen Donnerstag die Fachmesse „Leuna-Dialog 2026“ im cCe Kulturhaus Leuna statt. Die 21. Auflage der Standortmesse brachte mehr als 120 Aussteller sowie zahlreiche Fachbesucher aus ganz Deutschland zusammen und bestätigte einmal mehr die Bedeutung des persönlichen Austauschs, insbesondere vor dem Hintergrund der anspruchsvollen wirtschaftlichen Lage der chemischen Industrie. Ausrichter der Messe war erneut die InfraLeuna GmbH, Betreiber und Infrastrukturdienstleister am Chemiestandort Leuna.
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Die nächste Runde „Energie-Scouts“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die Initiative der Industrie- und Handelskammern ermöglicht Auszubildenden, sich intensiv mit Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und betrieblichen Einsparpotenzialen auseinanderzusetzen. Auch in diesem Jahr beteiligten sich Unternehmen aus verschiedensten Branchen – von Chemie über Lebensmittel bis hin zu Technik – vereint durch das Ziel, Energie bewusster zu nutzen und nachhaltige Verbesserungen im eigenen Betrieb anzustoßen.
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