Am 24.02.2015 fand bei der Firma Bayer Bitterfeld in Greppin der 19. Regionalwettbewerb "Jugend forscht" statt. Insgesamt wurden 51 Arbeiten aus 11 Schulen und Bildungseinrichtungen eingereicht (Spitzenreiter Georg-Cantor-Gymnasium Halle mit 17 Beiträgen), was leicht über Vorjahresniveau lag.

Johanna Hofmann, Elisabeth-Gymnasium Halle  width=Philip Standt, Noah Hoffmann, Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen  width=Clara Jung, Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen  width=Lea Czapura, Daniel Knackmuß, Schüler-Institut SITI e.V. Havelberg  width=Paul Weis, Alexander Plaue, Schüler-Institut SITI e.V. Havelberg  width=Oskar Walter, Gymnasium Jessen  width=Niklas Böttger, Philip Zentgraf, Gymnasium Jessen  width=Annik Bernhardt, Georg-Cantor-Gymnasium Halle  width=

Im Bereich Technik hatten die Juroren insgesamt acht Arbeiten zu begutachten, davon drei in der Altersgruppe "Schüler experimentieren", die anderen bei "Jugend forscht".

Sieger bei "Schüler experimentieren" wurden Paul Weis und Alexander Plaue (Schüler-Institut SITI e.V. Havelberg). Unter dem Titel "ROB3 - Refresh" hatten sie sich mit einem schon leicht angestaubten Klein-Roboter aus Lagerbeständen ihres Instituts beschäftigt. Da sich die ursprünglich mitgelieferte Steuersoftware nicht mehr installieren ließ, legten sie kurzerhand die Hardwareschnittstellen offen, um eine eigene Steuerung anschließen zu können.

Den zweiten Platz belegte Johanna Hofmann (Elisabeth-Gymnasium Halle) mit ihrem Beitrag "Energiespeicher für grünen Strom". Gegenstand der Arbeit waren Untersuchungen zur Nutzung des Kreislaufs Elektrolyse-Brennstoffzelle zur Zwischenspeicherung überschüssiger Solarenergie. Auch ein Sonderpreis Umwelttechnik wurde für diese Arbeit vergeben.

Mit einem dritten Preis wurde Oskar Walter (Gymnasium Jessen) geehrt. In seiner Arbeit "Experimente mit einem selbstgebauten Solarboot" hatte er die Effizienz von Solarmodulen analysiert.

Bei den Jungforschern setzte sich Clara Jung (Paul-Gerhart-Gymnasium Gräfenhainichen) mit dem Thema "Optimierung des 3D-Filamentdrucks von Zahnrädern" durch. Basierend auf hochwertigen mathematischen Analysen zur Beschreibung von Zahnrädern hatte sie Druckstrategieen entwickelt, die bekannte Probleme beim Zahnraddruck vermeiden oder beheben können.

Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, statt dessen gab es zwei dritte Preise. Einer dieser Preise ging an Philip Standt und Noah Hoffmann (Paul-Gerhart-Gymnasium Gräfenhainichen) für ihre Arbeit "Das ferngesteuerte Teleskop". Inhalt ihrer Arbeit ist eine web-basierte Fernbedienung eines Teleskops, die sich bequem von zu Hause aus nutzen lässt und somit Astronomiejüngern ihre Arbeit erleichtert.

Der andere dritte Preis wurde für den Beitrag "Die Kalibrierung von Sensoren zur Messung der Leitfähigkeit von Wasser" von Annik Bernhardt (Georg-Cantor-Gymnasium Halle) vergeben. Sie hatte Möglichkeiten untersucht, den Einfluss verschiedener Faktoren aus den Messergebnissen der Leitfähigkeit von Wasser herauszurechnen.

Für erfolgreiche Teilnahme wurden Lea Czapura und Daniel Knackmuß (Schüler-Institut SITI e.V. Havelberg, "Innovative Uhrenkonzepte") sowie Niklas Böttger und Philip Zentgraf (Gymnasium Jessen, "Laufen statt Rollen - Bewegungsabläufe der Natur") geehrt.


Dr.-Ing. Peter Salewsky (VDI)
Juror

 

Ingpost, Ausgabe 2/2015 - April 2015