Merseburger Anlagenbauer an neuem Standort

Mit einem großzügigen Außengelände und imposanten Hallen ist die ANA Verfahrenstechnik GmbH einer der größten Ansiedler im Gewerbegebiet Merseburg Nord
Auch für die Mitarbeiter im kaufmännischen, ingenieurtechnischen und konstruktiven Bereich haben sich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert

Im Jahre 2008 fand das 100-jährige Jubiläum eines für die Firmenentwicklung ausschlaggebenden Patents noch im traditionellen Standort der Gründerjahre  mitten in der Stadt Merseburg statt. Die ANA-Verfahrenstechnik GmbH platzte am Standort neben der Rischmühleninsel aus allen Nähten. Erweiterungen waren durch die Saale ebenso wie durch die B181 begrenzt und eine Modernisierung der Hallen und Werkstätten dringend geboten.

Schon damals deutete Geschäftsführer Dr. Norbert Habelski im Gespräch an, dass es Bemühungen um einen neuen Standort im Gewerbegebiet Merseburg Nord gäbe, durch die eine deutliche Verbesserung der Fertigungsmöglichkeiten möglich würde.  Seit diesem Jahr läuft nun der Berieb in dem neuen großzügigen Gelände an der Herfurthstraße.

Sowohl für das technische Personal als auch für die Ingenieure und Kaufleute haben sich die Arbeitsbedingungen damit verbessert.

Wichtiger aber ist, daß in den neuen Hallen  ganz andere Bedingungen für den Bau der anspruchsvollen Anlagen und Apparate gegeben sind, die das Profil der Firma ausmachen. Die ANA-Verfahrenstechnik GmbH lebt davon, auch komplexe und auf die Kundenanforderungen genau abgestimmte Anlagen zu entwickeln und zu fertigen.


Wichtigster Grund für den Umzug waren natürlich die völlig anderen Möglichkeiten, die die Werkhallen am neuen Standort bieten
Die eingespielte Mannschaft aus hochqualifizierten Mitarbeitern ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens

Auf die Frage, ob in der gegenwärtigen unsicheren Zeit eine solche Investition nicht ein großes Risiko sei, entgegnete Dr. Habelski, ein Risiko sei es eher, sich nicht zu entwickeln. Natürlich habe der Umzug viel Kraft gekostet. Nicht zuletzt auch finanziell. Aber das Unternehmen erwarte dank seines auf mehrere Standbeine verteilten Produktsortimentes und der nun erweiterten Fertigungsmöglichkeiten auch in Zukunft gefüllte Auftragsbücher.

Bei einem Rundgang durch die neuen Hallen und Büros konnte ich den Unterschied zu 2008 eindrucksvoll erleben. Noch ist nicht alles an seinem endgültigen Platz, aber im Wesentlichen hat man sich für die neuen höher gesteckten Ziele eingerichtet und sieht sich für einen überschaubar langen Weg in die Zukunft bestens gerüstet.

Ing-Post wünscht dem Unternehmen im neuen Domizil den Erfolg den es braucht, um die Ehre einer über 100-jährigen Tradition verfahrenstechnischen Anlagenbaus in unserer Region weiterhin hochzuhalten.
Dr. Gerhard Kämpfer
Mitglied der Redaktion
Ausgabe 5/2011