
Der Feuerfestbau ist ein unentbehrlicher Teil in vielen industriellen Anlagen. So werden z.B. in Öfen und Aggregaten der Stahl- und Eisenindustrie, der Nichteisenindustrie, der Baustoff- und Glasproduktion, der Chemie und Mineralölindustrie sowie in Kraftwerken und Anlagen zur thermischen Behandlung von Abfällen feuerfeste Auskleidungen eingesetzt. Die dort ablaufenden Prozessen erreichen Temperaturen bis 2000 °C, wodurch die Werkstoffe und Konstruktionen extremen Belastungen ausgesetzt sind. Neben den thermischen Beanspruchungen unterliegen die feuerfesten Werkstoffe oft gleichzeitig auch mechanischen und chemischen Beanspruchungen. Die Kombination der verschiedenen Randbedingungen erfordert spezifisches Fachwissen bei der Entwicklung und Umsetzung von feuerfesten Lösungen und bildet somit einen eigenständigen Nischenmarkt.
Das erkannte auch der Bauingenieur
Holger Schloms. Seit Anfang 2010 vertreibt er für mehrere Produzenten feuerfeste Erzeugnisse für den Hochtemperaturbereich. Zu den Produzenten zählen ein Konzern aus Frankreich und namhafte Firmen aus Großbritannien bzw. den USA und Tschechien. Die Produktpalette umfasst neben verschiedenen Materialqualitäten von geformten und ungeformten Feuerfestprodukten auch feuerfeste Systeme und keramische Verschleißschutzmaterialien.
Zu dem Dienstleistungspaket gehört neben dem reinen Vertrieb aber noch viel mehr. Derzeit laufen erste Gespräche für die Entwicklung eines Full-Service-Konzepts. Gerade im Neuanlagenbau ist der Auftraggeber meist an einer Vergabe der komplette Leistung interessiert. Zusammen mit einer Montagefirma und einem Planungsbüro, die seit Jahrzehnten auf dem deutschen Feuerfestmarkt präsent sind, wird den Kunden in Zukunft das komplette Paket geboten. Die Kunden erhalten auf Wunsch die Leistung, angefangen von Auslegung bis hin zur Inbetriebnahme, komplett von einem Partner, wodurch sich das technische und wirtschaftliche Risiko auf ein Mindestmaß reduziert.