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VDI Auszeichnung an Prof. Sperling während des
12. Rührerkolloquiums im Juni 2009
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Einer guten Tradition folgend, tagte am 15. Oktober 2009 der Beirat des VDI Arbeitskreises Verfahrenstechnik Mitteldeutschland in Köthen. Einmal im Jahr kommt dieses Gremium zusammen; diesmal auf Einladung des Fachbereiches für angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik an der Hochschule Anhalt in Köthen. Zu Beginn der Sitzung präsentierte Prof. Sperling den 12 anwesenden Beiratsmitgliedern die Forschungsziele und Versuchseinrichtungen des Institutes Rühren/Mischen immerhin ist Köthen eines der großen „Rührzentren“ in Deutschland.
Die Anwesenden konnten sich im Rührtechnikum selbst von den Untersuchungsmöglichkeiten und den aktuellen Forschungsprojekten überzeugen. Wie immer bei Besichtigungen, kommen die Teilnehmer schnell ins Fachsimpeln und so gerät der „Beratungsfahrplan“ ein wenig ins Wanken. Das ist aber kein Problem, denn die Hauptaufgabe des Arbeitskreises besteht bekanntlich nun einmal in der Organisation des Erfahrungsaustausches! Erwähnt werden soll noch, dass Prof. Sperling gemeinsam mit dem Arbeitskreis jeweils im Juni das Rührerkolloquium erfolgreich veranstaltet, in diesem Jahr nun schon zum 12. Mal.
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Workshop selbstständige Ingenieure in Bitterfeld
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Nachdem sich die lebhafte Fachdiskussion bei Kaffee und Brötchen gelegt hatte, wurde die eigentliche Beiratssitzung eröffnet: Der VDI-Arbeitskreis Verfahrenstechnik Mitteldeutschland betreut in der Region immerhin ca. 550 verfahrenstechnische VDI-Mitglieder der Bezirksvereine Halle, Leipzig und Thüringen.
2009 bot der Arbeitskreis mit seinen 25 Fachveranstaltungen wieder den 650 Teilnehmern ein interessantes Fachpodium auf den Gebieten der Verfahrens-, Automatisierungs- und Energietechnik. Dabei kommen neben den regionalen VDI-Mitgliedern auch interessierte Fachleute aus allen Teilen Deutschlands zu den Veranstaltungen. Neben den bewährten Fachkolloquiumsnachmittagen sind auch in diesem Jahr besonders die themenspezifischen Workshops bei den Teilnehmern ausgesprochen gut angekommen. Zu insgesamt fünf Themenkomplexen (Betriebsingenieure, Prozessanalytik/Sensorik, Energieeffizienz, Anlagenplanung, selbstständige Ingenieure) haben sich Workshops etabliert und erfreuen sich großer Beliebtheit. Diese werden auch im Jahr 2010 einen zentralen Stellenwert im Arbeitsplan haben, siehe Tabelle.
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Durchgeführte und geplante Workshopreihen
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Thematisch werden sich die Fachkolloquien wieder sehr praktischen Themen zuwenden, wie moderne Misch- und Zerkleinerungstechniken für Feststoffe, effektive Abgasentsorgungstechnologien, Einsatz neuer aktiver und reinigungsarmer Oberflächen sowie die Anwendung neuer Automatisierungstechniken. Hier werden Firmen ihre neuen und richtungsweisenden Produkte und Technologien vorstellen.
Neben diesen Themenkomplexen stehen natürlich auch solche forschungsorientierte Themen auf dem Kolloquiumsplan 2010, wie Katalyse und Porosität, metal-organic Frameworks und neue verfahrenstechnische Möglichkeiten im Pilotmaßstab. Diese werden federführend durch den Bereich Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich-Schiller Universität Jena und durch das Fraunhofer Pilotanlagenzentrum Schkopau ausgestaltet.
Einen hohen Stellenwert unter den Mitgliedern haben Exkursionen. Herausragende Highlights 2009 waren im März die Besichtigung der Soda-Werke in Staßfurt und die Besichtigung der thoenes-Dichtungstechnik GmbH in Klipphausen bei Dresden. Letztere wurde noch ergänzt durch die Besichtigung der sich in der Nähe befindliche Moritzburg.
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Besuch bei der thoenes Dichtungstechnik in Klipphausen
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Traditionelle Exkursionen wie zur Hannover-Messe werden auch 2010 in Form von Fahrgemeinschaften wieder angeboten. Für Juni 2010 wird eine größere Exkursion in die Gegend um Greifswald vorbereitet. Eine echte Herausforderung für den Arbeitskreis wird für Ende 2010 die Ausgestaltung und Durchführung der inzwischen 10. Fachtagung „Arbeits-, Anlagen- und Umweltsicherheit“ in Köthen sein. Diese am 4. / 5. November 2010 veranstaltete Tagung wird gemeinsam mit der ProcessNet-Fachgemeinschaft Sicherheitstechnik1, dem Verein Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI), der Hochschule Anhalt sowie den sachsenanhaltinischen Landesämter für Umweltschutz und Verbraucherschutz und dem Landesverwaltungsamt ausgestaltet und durchgeführt. Hier erwarten wir an die 300 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreich und wollen natürlich ein guter Gastgeber sein.
Zum Schluss der Beiratssitzung wurde die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den anderen mitteldeutschen verfahrenstechnischen Arbeitskreisen in Chemnitz, Dresden und Magdeburg diskutiert. Viele Mitglieder würden es gut finden, wenn die Angebote der Arbeitskreise im mitteldeutschen Raum besser bekanntgegeben und zugänglich gemacht würden. Aus ihrer Sicht spielt heute die Entfernung nur noch eine untergeordnete Rolle, entscheidend sind die Themenangebote und das Knüpfen von Fachkontakten. Hier wird der Arbeitskreisleiter versuchen, mit den Obleuten der anderen Arbeitskreise einfache und nachhaltige Lösungen zu finden.