
Um Unternehmen im südlichen Sachsen-Anhalt dabei zu unterstützen, ihren Fachkräftebedarf zu decken, geht die BBI GmbH in Halle mit dem Projekt
ing.international neue Wege: Sie vermittelt an interessierte Betriebe der Region junge Ingenieure mit guten Deutschkenntnissen aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Auf diese Weise möchte der Bildungsträger einen Beitrag zur Sicherung des Ingenieurbedarfs in Sachsen-Anhalt leisten.
Das Projektteam hat direkt mit den Hochschulen in den neuen EU-Ländern Kontakt aufgenommen und junge Ingenieure aller Fachrichtungen eingeladen, sich für eine Projektteilnahme zu bewerben. Die besten Kandidaten nehmen an einem Intensivkurs Deutsch in der BBI GmbH in Halle teil und absolvieren im Anschluss daran bei Firmen mit Fachkräftebedarf ein dreimonatiges Praktikum zur Arbeitserprobung.
Während der gesamten Projektlaufzeit steht die BBI GmbH den Unternehmen und den Teilnehmern als Ansprechpartner zur Verfügung und hilft auch bei allen behördlichen Regelungen, zum Beispiel bei der Beantragung der Arbeitsgenehmigung EU. Das Praktikum selbst ist arbeitsgenehmigungsfrei.
In diesem Oktober konnte die BBI GmbH die dritten Projektgruppe mit 12 Ingenieuren aus den folgenden Fachrichtungen bei sich begrüßen: Maschinenbau (Konstruktion, Produktionsmanagement u. a.), Elektrotechnik (Automatisierung), Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesen. Die jungen Ingenieure werden bis Ende des Jahres am Sprachkurs teilnehmen und können mit ihrem Praktikum ab Januar 2010 beginnen. Derzeit sucht das Projektteam nach passenden Einsatzmöglichkeiten für sie. Interessierte Unternehmen berät die Projektleiterin Frau Verena Reinecke gern.

Das Projekt wurde im Rahmen des aus dem ESF kofinanzierten operationellen Programms ausgewählt und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert. Für die Unternehmen fällt eine geringe finanzielle Eigenbeteiligung an.