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Die Organisatoren des 2. Photovoltaik-Symposiums Prof. Dr. Egon Fanghänel (l.), Prof. Dr. Horst Hennig (3. v. l.), Kurt Lausch (4. v. l.) im Gespräch mit Prof. Dr. Jörg Bagdan (Fraunhoferinstitut für Werkstoffmechanik Halle; 2. v. l.) und Ted Scheidegger (Vorstand Sovello AG Thalheim; r.)
Foto: Thomas Ruttke
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Am 5. und 6. November 2009 fand das zweite Photovoltaik-Symposium in Wolfen statt. Dessen Veranstalter waren die Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen GmbH (TGZ) und die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), Ortsverband Bitterfeld-Wolfen.
Das hochaktuelle Thema der Veranstaltung lautete: „Solare Energieversorgung quo vadis?“. Wie werden die Trends und die künftigen Entwicklungen in der Solarindustrie verlaufen? Dies ist auch eine für die Region Bitterfeld-Wolfen essenzielle Fragestellung, befindet sich doch mit dem „Solar Valley Thalheim“ der aktuell weltweit größte Standort der Solarindustrie unmittelbar vor der Haustür.
Dafür hatten die Organisatoren ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt. International bekannte Fachleute aus der Forschung, Lehre und Industrie diskutierten an beiden Tagen wohin nun die Reise auf dem Gebiet der Photovoltaik geht. Können die Zellen auf der Basis von Silizium weiter ihre Vormachtstellung behaupten oder werden Alternativen dazu an Bedeutung gewinnen? Gemeint sind dabei Solarzellen, die auf der Grundlage von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) produziert werden.
Am Ende der Plenar- und Kurzvorträge und einer ausführlichen Podiumsdiskussion herrschte Einigkeit: Die vielfach dem Silizium zugeschriebene sinkende Bedeutung wird nicht eintreten. Vielmehr geht die Entwicklung zur siliziumbasierten Dünnschichtzelle mit einem höheren Wirkungsgrad. Die bislang erreichten 15 bis 18 Prozent werden steigen, ebenso die Stabilität zwischen den Wafern und Modulen. Für die Preise wurde eine weitere Senkung prognostiziert.
Daneben wurde deutlich, dass auch Kupfer und Indium weiterhin in der Photovoltaik von Bedeutung sein werden. Insgesamt ist es noch zu früh zu prognostizieren, welche Systeme und Technologien künftig die vorteilhaftesten sind. Derzeit haben alle ihre Berechtigung aufgrund der unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten.
Die Vertreter des TGZ und der GDCh stimmen überein: Das Symposium war ein voller Erfolg. Die Teilnehmerzahl der ersten Veranstaltung 2007 mit 230 konnte auf 259 gesteigert werden. Daher ist vorgesehen, eine Tradition zu begründen und das dritte Symposium im November 2011 stattfinden zu lassen.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: