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Eröffnungsfeier zur Übergabe der Grund-
schuleam Mikrofon die Schulleiterin Frau
Hahne, links daneben Dezernent Kogge
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Eine frühe Techniksozialisation fördert und verstetigt das Interesse an Technik eine Feststellung, die immer wieder in den empirischen Untersuchungen über Interessenbildung, Berufswahl oder Studienwahl getroffen wird. In jüngster Zeit bestätigt diese Erkenntnis auch die Nabatech-Studie, getragen durch acatech und VDI. Viele Initiativen des VDI und anderer gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen sind seit Jahren auf die „Front“ Kindergärten und Grundschulen gerichtet, so auch der AK Technik und Bildung.
Für die Grundschule „Ulrich von Hutten“ in Halle ist der VDI und speziell der Arbeitskreis Technik und Bildung eine bekannte Adresse, wenn es um Angebote des praktischen Tuns zum Thema Technik geht. Die Grundschule hat zum neuen Schuljahr 2009 ein restauriertes und rekonstruiertes Schulgebäude beziehen dürfen.
Der Tag der Wiedereröffnung des Schulgebäudes sollte mit einem unvergesslichen Ereignis verbunden werden. So wurde ein Schulfest für den
5. September 2009 geplant, an dem die Kinder mit ihren Eltern zum einen das Gebäude in Augenschein nehmen sollten und zum anderen ihr Verweilen im Gebäude durch ernsthaft-spielerische Angebote für die Kinder auszudehnen. Die Schulleitung hat sorgfältig ausgesucht, welche Beschäftigungen ein angemessenes Niveau erwarten lassen. Es waren solche Ideen wie Drachenbau, Brückenbau, Bauen mit Papier, Vorstellen von Handwerksberufen vertreten. Das Wetter ließ leider einen Aufbau der Stationen auf dem Schulhof nicht zu. Dies hatte aber den Vorteil, dass in fast allen Klassenräumen Leben war und ein Programm ablief.
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zwei Arbeitsplätze mit Bauteilen und Werkzeugen im Werkraum der Schule
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Vater hilft Sohn, auch Dreijährige zeigen ihr Können
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Kommunal- und landespolitische Prominenz war zur Eröffnung des Schulfestes in der wunderschönen Turnhalle reichlich vertreten, da an dem 5. September noch zwei weitere Schulen in Halle nach erfolgter Rekonstruktion über PPP (Public Private Partnership) übergeben wurden. So traf man neben Cornelia Pieper natürlich auch den Dezernenten für Jugend, Schule, Soziales in Halle, Herrn Tobias Kogge, aber auch den Maler Uwe Pfeiffer sowie zahlreiche Landtags- und Stadtverordnete an.
Nach einigen Reden, Chorgesang und Schlüsselübergabe begann der Hausrundgang in Gruppen geführt bzw. individuell sowie die Arbeit an den Stationen.
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Geschafft voller Stolz zeigen die 6-jährigen ihre selbst gebauten Prüfgeräte
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Das Angebot des VDI-AK zum Bau eines Prüfgerätes zur Leitfähigkeitsmessung von elektrischem Strom richtete sich vom Niveau her an Dritt- und Viert-Kläßler.
Es kamen aber auch Vorschulkinder mit ihren Müttern, Vätern, Großeltern und weiteren Verwandten, die unabhängig vom Alter sich dieser Herausforderung stellten und dabei auch noch Spaß hatten.
Was war zu tun? Auf einer mit passfähigen Bohrungen schon vorbereiteten Polyacryl-Platte musste eine LED über zwei Kontakte mit einer 9V-Batterie verbunden werden. Als Kontakte waren Zylinderkopfschrauben auf der Platte mittels Mutter zu montieren.
Die Batterie sollte mit einem Kabelbinder auf der Platte fixiert werden. An den Leitungsenden von der Batterie zu den beiden Kontaktschrauben waren bereits Kabelschuhe angelötet, um das Montieren der Leitungen an den Kontaktschrauben zu vereinfachen.
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Zwei glückliche Mädchen mit ihrem Prüfgerät
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Die „Kunden“ am VDI-Stand waren Mädchen wie Jungen im Vorschul- und Schulalter, manchmal waren es sogar Drei- und Vierjährige. Mädchen zeigten meist eine größere Begeisterung als die Jungen. Sie sprangen mit ihrem Prüfgerät durch den ganzen Raum vom Handtuchhalter zum Schraubstock und zur Tafel und freuten sich lautstark, wenn die LED leuchtete. Natürlich konnten sie alle ihr Gerät mit nach Hause nehmen. Dies freute alle sehr und machte sie stolz.
Besonders Eifrige kamen auch zweimal, um zu bauen. Durchschnittlich brauchten die Kinder 20 Minuten für die Montage und überwiegend auch mit Hilfestellung durch die VDI- Kollegen, aber auch durch Väter und Großväter, die vorher aufmerksam zugesehen hatten.
Die recht zeitaufwendigen Vorarbeiten hat dankenswerter Weise Herr Torgau mit Unterstützung durch die Uni-Werkstatt geleistet. Standpersonal waren außer Herr Torgau Frau Hartmann und Herr Hanauska vom Arbeitskreis. Es hat allen, auch den Mitgliedern des Arbeitskreises, viel Spaß gemacht.
Die Schulleiterin Brigitte Hahne verband mit ihrem Dankeschön auch den Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit.