
Die CPI ChemiePark Institut GmbH aus Bitterfeld-Wolfen veranstaltet vom 24. - 25. September 2009 im P-D CongressCenter eine 2tägige Tagung im Rahmen des Innovationsforums „Nanoporöse Glasformkörper“. Die Tagung stellt den Abschluss des 6monatigen Innovationsforums dar, das durch das BMBF im Rahmen des Förderprogramms „Innovationsforen“ der BMBF-Innovationsinitiative Unternehmen Region gefördert wird.
Die CPI ChemiePark Institut GmbH, ein chemieorientiertes F&E Dienstleistungsunternehmen wurde im Dezember 2003 durch ansässige Unternehmen des ChemieParks Bitterfeld Wolfen und dem ehemaligen geschäftsführenden Gesellschafter gegründet.
Die CPI versteht sich als eine Art interdisziplinäre Forschungsgemeinschaft bestehend aus Mitarbeitern des ChemiePark Institutes und Wissenschaftlern der Universitäten aus Halle und Leipzig. In enger Zusammenarbeit mit den beiden Universitäten bearbeitet das Institut individuell aktuelle Aufgabenstellungen aus der Industrie.

Philosophie und Arbeitsweise des CPI´s haben sich bestätigt, denn mittlerweile arbeitet das Institut eng mit Unternehmen aus ganz Deutschland und mit europäischen und asiatischen Partnern zusammen.
Der Führungswechsel im CPI im September 2009 führte auch zur Erweiterung des Portfolios und zur schrittweisen Internationalisierung des Institutes. So werden junge Wissenschaftler bei Ihrer Ausgründung unterstützt und ihnen somit die Existenzgründung erleichtert. Dazu gehört die Beantwortung der Frage wie z.B. innovativen Lösungen aus der universitären Forschung in die Praxis umgesetzt werden können.
Mit den umfassenden Erfahrungen im Bereich Management und Organisation von Kooperationsprojekten und Netzwerken, sowie in Kooperation mit osteuropäischen Partnern ist das CPI hervorragend für die Durchführung des Innovationsforums „Nanoporöse Glasformkörper“ gewappnet.
Ziel des vom BMBF unterstützten Förderprogramms ist die Entstehung strategischer Bündnisse. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die für ihre Region ein deutlich erkennbares innovatives Profil entwickeln, sollen zusammengeführt werden und voneinander profitieren. Mit Hilfe des Innovationsforums soll ein nachhaltiges Netzwerk aus Lieferanten, forschenden und kommerziellen Anwendern der nanoporösen Glasformkörper entstehen.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird seit über 30 Jahren am Verfahren zur Herstellung und Anwendung von porösen Gläsern geforscht. Die Entwicklung des speziellen Verfahrens begann vor über 10 Jahren. In der Zeit davor wurde das poröse Glas nur in Form von Granulat bzw. Kugeln produziert und verwendet. Die gestiegenen Anforderungen der modernen Forschung und der industriellen Produktion erfordern eine Weiterentwicklung der porösen Gläser.
Nanoporöse Glasformkörper besitzen auf Grund ihrer vorteilhaften Eigenschaften wie:

einstellbare Porengröße

sehr flexible geometrische Form

sehr enge Porenverteilung

große reaktive, somit leicht modifizierbare Oberfläche

hohe chemische und thermische Beständigkeit

hohe mechanische Stabilität

hohe optische Transparenz
gegenüber anderen Materialien großes Potential für viele innovative Anwendungen.
Innovativ ist vor allem die Anpassung der geometrischen Form der porösen Gläser an unterschiedliche Fragestellungen, wie u. a. zur Optimierung oder für die Entwicklung neuer qualitativ besserer Verfahren. Die Nachfrage bestätigt, dass das Material immer mehr für solche Lösungen einbezogen wird.
Durch diese besonderen Merkmale sind die nanoporösen Glasformkörper für Unternehmen der Region Mitteldeutschland, die insbesondere auf den Gebieten der Sensorik, der Medizintechnik, der Biotechnologie, und der Katalyse arbeiten und darüber hinaus, sehr interessant.
Das Innovationsforum am 24. - 25. September 2009
An den beiden Veranstaltungstagen werden namhafte Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft über neueste Entwicklungen und Trends auf dem Gebiet der „Nanoporösen Glasformkörper“ streiten.
Neben den wissenschaftlichen und praxisorientierten Vorträgen, wird die Veranstaltung in einem kulturellen Rahmen eingebettet sein, um die Vorzüge des Industriestandortes Bitterfeld-Wolfen besser kennenzulernen.
Um genügend Raum und Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen zu bieten, ist für den Veranstaltungsabend eine Schifffahrt auf der Goitzsche und ein gemeinsames Abendessen mit den Netzwerkpartnern, Teilnehmern und Referenten geplant.
Alle Informationen zum Innovationsforum, wie Anmeldungen für die Teilnahme an der Endveranstaltung vom 24. - 25.09.2009, für Vorträge, Poster oder Ausstellungsmöglichkeiten sind unter folgender Kontaktadresse zu erfragen oder unter
www.innovationsforum-NanoporoeseGlasformkoerper.de möglich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.