Rückblick auf die Erweiterte Vorstandsitzung
des VDI Hallescher Bezirksverein am 13. März 2009 in Halle

Zum Auftakt der Veranstaltung haben die Gastgeber, Herr Dipl.-Ing. Stefan Gruber und Herr Dipl.-Ing. Bernhard Fleck (beide Geschäftsführer im Unternehmen) die NetCon Solutions AG vorgestellt.

Die Firma beschäftigt sich hauptsächlich mit Consulting (Beratung) und nur noch wenig mit Betrieb von IT-Anlagen. Wesentliches Ergebnis ihrer Arbeit ist die mit Preisen (IQ 2008, Cebit 2009) ausgezeichnete Suchmaschine „Xinoah“, die mit Hilfe semantischer Zusammenhänge innerhalb einer Datenbasis sucht. Dies wurde von Herrn Gruber am Beispiel des Internetlexikons Wikipedia als Datenbasis illustriert. Im Anschluss gab Herr Fleck eine Darstellung der aktuellen Angriffsarten auf und Schutzmöglichkeiten für IT-Systeme. Nach den Präsentationen wurde zu beiden Gebieten rege diskutiert.

Anschließend begann die eigentliche Sitzung des Erweiterten Vorstandes mit den üblichen  Regularien und einem ausführlichen  Bericht des Vorstandsvorsitzenden Prof. Hahn von der letzten Sitzung des VDI Regionalbeirates in Düsseldorf. Es wurde über folgende Themen informiert:

Die Struktur des VDI wird der politischen Struktur der BRD angepasst werden. Also künftig 15 Landesvertretungen (Berlin-Brandenburg vorausschauend vereint) in den jeweiligen Bundesländern.
Die traditionellen Begriffe wie Verein, Arbeitskreis, Obmann u. a. sind lt. VDI Düsseldorf    möglicherweise nicht mehr zeitgemäß. So wird z. B. für die Bezirksvereine die Bezeichnung Bezirke, für die Arbeitskreise die Bezeichnung Foren diskutiert.
Die Bezirke eines Bundeslandes bilden den Landesverband. Die Vorsitzenden der Bezirke bilden – ggf. unter Hinzuziehen weiterer Personen aus den Bezirksvorständen – den Landesvorstand. Der Landesvorstand wählt einen der Bezirksvorsitzenden oder ein VDI-Mitglied aus dem Landesverband als Vorsitzenden des Landesverbandes (Landesvertreter).
Die Landesvertreter bilden ab 1.1.2010 den Regionalbeirat der Bezirksvereine. Der jeweilige Landesvertreter kann durch ein Mitglied seines Landesvorstandes vertreten werden.
Die Frage der Vertretung der Bezirke in der Vorstandsversammlung ist noch nicht ausdiskutiert. 
Die Geschäftsführer der Landesverbände sollen hauptamtlich beim VDI angestellt und dienstrechtlich dem Direktor des VDI unterstellt sein. Der Vorsitzende des Landesverbandes hat Weisungsrecht.
Die ehrenamtliche Arbeit wird insgesamt - dem Zeitdruck der Mitwirkenden geschuldet -  damit weiter von Verwaltungsvorgängen entlastet. Gleichzeitig wird die Einführung von VDI-einheitlichen Prozessen vereinfacht.
Der (informelle) Zusammenschluss von Bezirken und/oder Landesverbänden in Wirtschaftsregionen wird gewünscht und ausdrücklich unterstützt. Dadurch gewinnt die Initiative zur gemeinsamen Region Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) an Bedeutung (Anlage 2).

Der Vorsitzende des Halleschen BV – Prof. Hahn – wurde beauftragt, die Stellungnahme der Arbeitskreis- und Bezirksgruppenleiter bis zum 30.04.09 einzuholen und zu verdichten.

Als nächstes wurde über die Terminplanung 2009 informiert. Schließlich wurde noch über dieAktion VDIni-Club des VDI Düsseldorf informiert und diskutiert. Der VDI will diesbezüglich      keine eigenen Gruppen in Schulen und Kindergärten bilden, möchte aber bestehende und sich bildende Gruppen mit Hilfe von VDI – Ingenieuren unterstützen. Die IHK Halle-Dessau hat auf diesem Gebiet ähnliche Vorstellungen, die noch recherchiert werden müssen. Ziel ist es, die Kinder frühzeitig für technische Berufe zu interessieren.

Dr. Bernd Schmidt
Stellvertretender Vorsitzender VDI Hallescher Bezirksverein
Ausgabe 2/2009