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AK Kultur und Technik: Ausstellungsbesuch
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Seit kurzem gibt es im Halleschen Bezirksverein des VDI einen Arbeitskreis "Kultur und Technik". Als zweite Veranstaltung hatte Arbeitskreisobmann Robert Stephan zu einem Ausstellungsbesuch in das Kunstforum Halle eingeladen. In diesen Ausstellungsräumen der Saalesparkasse wurden frühe Handzeichnungen von Prof. Willi Sitte präsentiert. Dies - und die Tatsache, dass Professor Sitte persönlich anwesend war - lockte eine erfreulich große Zahl von Besuchern zu dieser Begegnung mit der Kunst.
Zu Beginn richtete die Leiterin des Kunstforums Halle Frau Anke Bachmann einige einleitende Worte an die Anwesenden, in denen sie das Haus und seine Geschichte, die Tradition der Kunstausstellungen hier und schließlich den Künstler Professor Willi Sitte würdigte. Auch der Obmann des Arbeitskreises „Kultur und Technik“ Robert Stephan begrüßte die Anwesenden. Dann konnten sich die Besuche in den Räumen des Kunstforums mit den Bildern vertraut machen.
Gezeigt wurden Zeichnungen aus den frühen und mittleren Jahren des Künstlers: Nachkriegsgedanken, Arbeiten aus seinen Anfangsjahren in Halle, Zeichnungen und Studien zur Völkerschlacht 1813 bei Leipzig, Akte und mythologische Darstellungen.
Da Zeichnungen im Gegensatz zu Ölgemälden nicht ständig gezeigt werden können - wegen der Vergänglichkeit des Papiers - ist eine solche Ausstellung ein besonderes künstlerisches Ereignis.
AK-Obmann Robert Stephan stand uns zu Fragen über die weiteren Vorhaben des Arbeitskreise zur Verfügung.
Dr. Kämpfer: Herr Stephan, sind Sie denn mit der ersten Veranstaltung Ihrer Reihe zufrieden?
Stephan: Ja, Herr Kämpfer, das kann ich durchaus sagen. Es ist schon die zweite Veranstaltung. Die erste hatte 4 Besucher, heute sind es 32 Besucher über den VDI und ich bin sehr zufrieden.
Dr. Kämpfer: Meinen Sie, dass beim VDI besonders viel Kunstverständnis nachzuarbeiten ist oder sind Sie mehr der Ansicht, dass hier eine besonders günstige Möglichkeit der Symbiose vorliegt?
Stephan: Ich denke schon, dass diese günstige Möglichkeit der Symbiose und des "Miteinander Neues entdecken" im Vordergrund steht. Die Ingenieure haben durchaus eine Beziehung zur Kunst, die nicht abgeschwächt ist.
Dr. Kämpfer: Und wie wird es weitergehen? Sie haben doch bestimmt schon Pläne für die nächste Zukunft.
Stephan: Ja, Herr Kämpfer, es ist geplant bis zum Sommer 2009. Es sind 4 Veranstaltungen in dieser Zeit. Der nächste feststehende Termin wird der 27. September sein. Führung und Besuch in der Glaskunstwerkstatt der Burg Giebichenstein mit dem Werkstattleiter Wesselin Jelev. Und anschließend werden wir im Burghof miteinander sitzen können. Ich hoffe, dass wir noch mehr Unterstützung finden können. Ich bekomme auch schon Vorschläge von Mitgliedern des VDI, was wir machen könnten. Z. B. von Frau Dr. Patz.
Dr. Kämpfer: Das ist ja sehr wichtig, dass die Sache auch durch eigene Ideen angeregt wird. Dann kann man davon ausgehen, dass die Leute mitziehen und dass sich die Sache langfristig entwickeln wird.
Stephan: Das haben wir vor und die Überschrift "Kultur und Technik", das enge Miteinander von technischer Entwicklung und kultureller Entwicklung wollen wir immer wieder in den Vordergrund stellen.
Dr. Kämpfer: Gut, dann bedanke ich mich erst mal für die heutige schöne Veranstaltung und ich hoffe, dass wir uns noch oft in diesem Kreis wieder zusammenfinden.
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| Sie können einen lebendigeren Eindruck von diesem Event erhalten durch ein Kurz-Video (9 Minuten), indem Sie hier klicken: |
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Dr. Gerhard Kämpfer (VDI)
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Ausgabe 4/2008
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