Mit 30 Punkten hat der Innovationsklimaindex seinen Rekordwert aus dem ersten Quartal dieses Jahres zum Ende des zweiten Quartals behauptet. Dabei sticht vor allem die Chemiebranche hervor, in der der Stimmungsindex von gut 30 auf fast 45 Punkte anstieg. Der Spitzenwert unseres Indizes passt genau zur aktuellen wirtschaftlichen Situation, freut sich VDI-Präsident Bruno O. Braun und mahnt die Politik, weitere Reformen anzuschieben, damit das Wachstum langfristig gesichert wird. Insbesondere müssten die bürokratischen Hürden für Unternehmensgründer beseitigt werden.

Nach wie vor fehlen über alle Branchen hinweg Ingenieure. Mit 34 Prozent bewerteten mehr Befragte denn je die Verfügbarkeit von Fachkräften schlecht bis sehr schlecht. Besonders der Maschinen- und Anlagenbau (35%) und die Elektroindustrie (32%) spüren den Mangel.
In dieser Umfrage lautete die Zusatzfrage:
Was ist aus Ihrer Sicht das effizienteste Mittel, den CO2-Ausstoß deutlich zu senken? Knapp 40 Prozent und damit die Mehrheit der befragten Teilnehmer antworteten: "die Modernisierung privater Haushalte". Darin waren sich die jeweiligen Branchen außer der Bio-/Medizintechnik einig. Diese sieht den Vorschlag, CO2-emittierende Unternehmen stärker zu besteuern, auf Platz eins.
Der VDI-Innovationsklima-Index fragt das Wissen der VDI-Mitglieder in ihren unterschiedlichen Berufen und Branchen als Frühindikator und Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland ab. Die Stimmungswerte bewegen sich zwischen -100 und +100. An der zehnten Umfrage haben wieder über 1.000 Ingenieure teilgenommen.
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www.vdi.de/innovationsklima