Atlas führt durch mitteldeutsches Chemieland
Netzwerk stellt Branchen und Ländergrenzen übergreifenden Wegweiser vor

Die mitteldeutschen Standorte der chemischen Industrie und der Kunststoffverarbeitung sind Vorreiter im weltweiten Umstrukturierungsprozess ihrer Branchen. Sie gehören zu den wachstumsstärksten und innovativsten Branchen der Region. Im Jahr 2006 erarbeiteten 750 Chemie- und Kunststoff-Betriebe in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg einen Umsatz von 18 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Steigerung um rund 15 Prozent. Das dokumentiert der erste mitteldeutsche Clusteratlas Chemie/Kunststoffe, der heute im P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die ebenso anschauliche wie faktenreiche Broschüre führt durch die beiden Branchen in vier Bundesländern. Sie gibt als Wegweiser einen umfassenden Überblick über den Stand und die Erfolg versprechenden Aussichten der wachsenden Branche im Herzen Europas. Die von der isw GmbH in ihrer Funktion als Clustermanagement in englischer und deutscher Sprache herausgegebene Erst-Ausgabe bietet ein eindrucksvolles Branchen-Porträt, das auch bei der weltweiten Suche nach weiteren Investoren helfen soll.

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff sagte bei der Präsentation des Clusteratlasses: "Ziel von Politik, Wirtschaft und des Clusters Chemie/Kunststoffe ist es, Mitteldeutschland wieder zu einem Kompetenzzentrum für Polymerchemie und Kunststoffverarbeitung und darüber hinaus zu einem Chemiestandort von europäischem Rang zu entwickeln. Der neue Clusteratlas ist dafür ein hervorragendes Instrument, denn mit seiner prägnanten Standortbeschreibung und der übersichtlichen Darstellung der Forschungs- und Entwicklungspotenziale eignet er sich gut zur Investorenansprache.

Ausgabe 4/2007