Experten prognostizieren für die Medizintechnik in Deutschland ein Wachstum von 6 Prozent. Die Anwendung und die Vermarktung neuester Technologien wirken als Wachstums- und Beschäftigungsmotor in der Gesundheitswirtschaft. Im VDI Verein Deutscher Ingenieure haben auch die Ingenieure der Medizintechnik eine fachliche Heimat. "Mit weit über 1.000 persönlichen Mitgliedern und mehr als 15 Prozent Zuwachs im Jahr 2007 weist das Fachgebiet Medizintechnik das größte Wachstum der 22 fachlichen Einheiten im VDI auf", stellt Dr. Andreas Herrmann von der VDI-Geschäftsstelle den Mitgliedern des Fachgebietbeirats auf ihrem Treffen am 15. Mai in Berlin vor.
Aus dem Beirat, den Professor Dietrich Grönemeyer leitet, wurden bisher drei Fachausschüsse für spezielle Fragen der Medizintechnik ins Leben gerufen. In Berlin, Bochum, Freiburg, Hannover und Münster sind regionale Arbeitskreise der Medizintechnik aktiv. Somit entstehen sowohl bundesweite als auch regionale Netzwerke. Der Beirat plant, eine schrittweise Ausdehnung dieser Aktivitäten.
Die Öffentlichkeitsarbeit für die wirtschaftliche Kraft der Gesundheitsbranche ist aus Sicht des Beirats zu intensivieren. Hier wollen die Experten aus dem VDI mehr Beiträge und Stellungnahmen aus der fachlichen Sicht der Ingenieure, Ärzte und Naturwissenschaftler liefern, um Forschungsergebnissen und innovativen Ideen schneller zum wirtschaftlichen Durchbruch zu verhelfen. In effizienteren VDI-Strukturen wird zukünftig auch die Nachwuchsförderung gebündelt. Dafür soll die Verzahnung mit anderen fachlichen Einheiten im VDI ausgebaut werden.
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