Die InfraLeuna GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin der Infrastruktureinrichtungen am Chemiestandort Leuna und zugleich Standortentwickler. Die mehr als 600 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr rund 286 Millionen Euro, das sind gut 40 Millionen Euro mehr als im Jahr 2005.
Zurückzuführen ist dieses gute Ergebnis laut InfraLeuna-Geschäftsführer Andreas Hiltermann auf verschiedene Ursachen: "Die großen Investitionen in unsere Infrastruktur zahlen sich nun genauso aus, wie kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter und die Akquise im Bereich des Rohstoffverbundes".
Auch in der Entwicklung des Chemiestandortes ist ein optimistischer Trend zu erkennen. So investieren zurzeit eine Reihe von Standortunternehmen insgesamt mehr als 400 Millionen Euro in neue Anlagen oder Modernisierungen, so zum Beispiel die Linde AG, die Quinn Chemicals GmbH, die Leuna-Harze GmbH, die Total-Raffinerie oder die Kataleuna GmbH. Laut Andreas Hiltermann wird in diesem Jahr mit einer Reihe von neuen Ansiedlungen gerechnet. InfraLeuna arbeitet gegenwärtig an mehreren Projekten."
Aber auch selbst wird die InfraLeuna GmbH eigene Mittel in den Ausbau von Anlagen und Anschlüssen stecken. 20 Millionen Euro werden es in diesem Jahr sein.
Den gesamten Chemiestandort bezeichnete Hiltermann als einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes Sachsen-Anhalt. Gegenwärtig beschäftigen hier rund 100 Unternehmen über 9.000 Mitarbeiter, Tendenz steigend.