Der AK Umwelttechnik und die BG Burgenland hatten am 21. März 2007 zu einer Exkursion in das Kompostwerk Weißenfels der Bio-Komp SAS GmbH eingeladen. Es nahmen insgesamt 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den VDI-Gruppierungen sowie weitere Interessierte, u.a. 4 Studenten des Bachelorstudienganges Chemie- und Umwelttechnik der Hochschule Merseburg (FH) an der Veranstaltung teil.
Die Anlage gehört zum Zweckverband Abfallwirtschaft Sachsen- Anhalt-Süd (ZAW SAS), dessen Geschäftsführer, Herr Beckmann, und Betriebsleiter, Herr Kohn, umfassend über Aufgabe und Zielstellung sowie die technischen Einzelheiten Auskunft gaben. In der 1. Ausbaustufe der Anlage werden gegenwärtig ca. 12.000 t/h an Bioabfällen und Grün-/Astschnitt über einen Trockenfermentationsprozess vergoren. Das anfallende Methangas wird zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt, wobei Stromerlöse von ca. 230.000 €/a erzielt werden. Aus den festen Reststoffen entstehen letztlich etwa 4.000 t/a hochwertiger Qualitätskompost.
Gegenwärtig wird intensiv an der Erweiterung der Anlage um einen 2. Fermenter gearbeitet, der ab August 2007 in den Probebetrieb gehen soll und die Anlagenkapazität auf 24.000 t/a erweitert. Damit wird der Zweckverband zukünftig in der Lage sein, alle im Verbandsgebiet anfallenden Bioabfälle im Kompostwerk Weißenfels zu verarbeiten.