Am Mittwoch, dem 4. April 2007, fand an der Hochschule Anhalt (FH) in Köthen im Gebäude Lohmannstraße ab 14:00 Uhr ein Ehrenkolloquium anlässlich des Ausscheidens aus dem Berufsleben von Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Klöditz statt. Eingeladen hatte dazu der Dekan des Fachbereiches Informatik, Herr Prof. Volkmar Richter, der auch die Laudatio hielt.
Als Festvortragender referierte Herr Prof. Wloka von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH) aus Dresden zum Thema „SQL - vom Hoffnungsträger zum Ideengrab“, der als guter alter Bekannter von Prof. Klöditz in seinen sehr fachspezifischen Darlegungen immer wieder Bezugspunkte aus der Zeit gemeinsamer beruflicher Anfänge und der Austragung von Streitfragen zu setzen wusste. Vor etwa 80 interessierten Teilnehmern - Kollegen, aktiven und ehemaligen Studenten und Mitarbeitern, Freunden und Bekannten - ergriff nach diesem offiziellen Teil Herr Klöditz selbst das Wort. Er zog eine kurze Bilanz der letzen 27 Jahre, die er als Hochschullehrer in Köthen verbracht hatte, nachdem er zuvor in einem Chemiewerk in Wittenberg-Piesteritz tätig war. Aus seinen Worten konnte man innere Zufriedenheit über das Erreichte und die Gestaltungsmöglichkeiten, die eine Fachhochschule bietet, entnehmen. Auch schien ihm die schwierige Balance, die er in seinen „2 Leben“ dem beruflichen und dem privaten Leben immer gesucht hat, einigermaßen gelungen zu sein, was in der heutigen Zeit wahrlich objektiv und subjektiv bedingt keinesfalls einfach sein dürfte.
Neben einem starken eigenen Antrieb („man muss selbst brennen, um andere zu entzünden“ D.K.), dem Nutzen von guten Beziehungen und der Orientierung an Bewertungsmaßstäben für das eigene Tun, nannte Detlef Klöditz als seine Maxime Offenheit, Ehrlichkeit und Fairness, die er von sich und anderen erwartet.
Der Hallesche Bezirksverein des VDI hat mit Herrn Klöditz sowohl während der Aufbauphase zu Beginn der 90er Jahre und auch in seiner gegenwärtigen Funktion als Vorsitzender des Vorstandes einen erfahrenen, disziplinierten und zielstrebigen Mann an seiner Spitze gehabt. Wir wünschen uns , dass er für dieses „3. Leben den VDI“ noch viel Engagement und Gestaltungsfreude mit einbringt und wünschen ihm für die Zukunft trotz des Wegfalls beruflicher Anforderungen ein erfülltes Leben im Kreise seiner Familie, Freunde und seiner Mitstreiter im VDI.
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