Durch Zusammenarbeit mit Wissenschaftseinrichtungen können auch kleine und mittlere Unternehmen einen Know-How-Vorsprung gegenüber Wettbewerbern erzielen und ihre Innovationsrate entscheidend verbessern. Dennoch scheinen Hürden zu existieren. Nur ca. 10% der KMU Sachsen-Anhalts partizipieren zurzeit vom Technologietransfer und investieren in Forschung und Entwicklung (Quelle: IHK).
Sie benötigen hierfür neben ihrem Tagesgeschäft eine aktive Hilfestellung durch Information zum neuesten Stand der Wissenschaft, durch effektive Suche nach den geeigneten Forschungspartnern, durch Bereitstellung von F+E-Kapazitäten und hochwertigen Ausrüstungen sowie bei der Beantragung von Fördermitteln.
Neuorganisation des Technologietransfers
Vervierfachung des Angebots der Hochschulen Sachsen-Anhalts für regionale Unternehmen
Seit ca. einem Jahr arbeiten die Hochschulen Merseburg, Anhalt, Magdeburg-Stendal und Harz in einem gemeinsamen Kompetenznetzwerk für angewandte und transferorientierte Forschung (KAT).
KAT ist ein innovatives Interaktionssystem zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zur optimierten Nutzung der verfügbaren Ressourcen des Wissenschaftssystems in Zusammenarbeit mit wirtschaftsnahen Einrichtungen und Netzwerken der Wirtschaft. Es nutzt die guten regionalen Kontakte aller Fachhochschulen, um den Unternehmen nicht nur das eigene Know-How, sondern auch das der Netzwerkpartner anzubieten.
Bisher kontaktieren max. 10 - 15 % der mittelständischen Unternehmen der Region die Hochschulen aus eigener Initiative. Das KAT unterstützt den Transferprozess durch aktive Suche nach geeigneten Kooperationspartnern aus der regionalen Wirtschaft und den Hochschulen in Kooperation mit Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Technologietransfer auf kurzen Wegen
Unternehmen finden an der Hochschule in ihrem regionalen Umfeld Hilfestellung zum Gesamtangebot der vier Hochschulen. Das KAT stellt auf kurzem Weg den Kontakt zu einem kompetenten Partner im Wissenschaftssystem her und begleitet den Projektfortschritt („Lokale Akquisition- globale Bearbeitung“).
Das Angebot umfasst
Technologietransfer (Forschung und Entwicklung)
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Produkt- und Verfahrensentwicklung für Unternehmen
Forschungskooperationen und Einbeziehung von Diplomanden transferieren neueste Erkenntnisse in die Unternehmen |
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Unterstützung durch Expertenrat
Unsere Experten unterstützen Sie bei technologischen und strategischen Entscheidungen
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Bereitstellen von Ressourcen, Laboren, Equipment
Die Hochschulen stellen Unternehmen hochwertige Ausrüstungen (z.B. für Analysen, Berech-nungen, fertigungstechnische Dienstleistungen) - auch mit Bedien- und Auswertungspersonal - für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zur Verfügung
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Personaltransfer
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Vermittlung von Hochschulabsolventen, Praktikanten und Diplomthemen
Das Kompetenznetzwerk vermittelt Hochschulabsolventen, Praktikanten und Diplomthemen mit spezifischer Ausrichtung insbesondere an Unternehmen in Mitteldeutschland.
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Der KAT-CareerCircle wirkt aktiv der Abwanderung von Fachpersonal entgegen und bietet Absolventen attraktive Möglichkeiten für die Rückkehr in die Region an.
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Erhöhung der Vermittlungsrate von Hochschulabsolventen an Unternehmen und Einrichtungen in Mitteldeutschland als Voraussetzung des Wissenstransfers von morgen. |
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Qualifizierung / Weiterbildung
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Bedarfsgerechte Weiterbildung für die Unternehmen
- Vermittlung von Kenntnissen z.B. zum Marketing auf lokalen und globalen Märkten
- Vermittlung von Spezialwissen zu spezifischen Verfahren und zum technischen Höchststand
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Fachtagungen
z.B. „INNOFOOD 2006 Fachtagung zu Innovationen in der Lebensmittelwirtschaft“ am 2. und 3. November 2006an der Hochschule Anhalt (FH), Bernburg
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KAT-Technologiereihe
Sie zeigt für kleine und mittlere Unternehmen realisierbare Lösungen und nutzbares Equipment der Hochschulen
z.B. Rapid Prototyping Seminar „Von CAD-Daten zum funktionsfähigen Produkt“ am 19. September 2006 und Scanverfahren - CAD-CAM - CNC für kleine und mittlere Unternehmen
am 20. Januar 2007 als gemeinsame Veranstaltung der HS Merseburg (FH) mit der Handwerkskammer Halle (Saale) |
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Schwerpunktorientierte Kompetenzzentren
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Ingenieurwissenschaften / Nachwachsende Rohstoffe / Innovative Werkstoffe
HS Magdeburg-Stendal (FH)
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Life Sciences
HS Anhalt (FH)
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Naturwissenschaften, Chemie/Kunststoffe
HS Merseburg (FH)
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Informations- und Kommunikationstechnologien / Tourismus / Dienstleistungen
HS Harz (FH) |
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und weiteren 23 Kompetenzfeldern.
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Produktionsorganisation und -steuerung l Innovative Fertigungsverfahren, CNC-Systeme und nachhaltige Produkte Strömungsmaschinen und Fluidtechnik Kunststoffbe- und verarbeitung l Strahltechnologie für technische und medizinische Verfahren Innovationen im Bauingenieurwesen, Sicherheit und Gefahrenabwehr Architektur und Gestaltung Regenerative Energiesysteme - innovative, integrierte wirtschaftliche Energieversorgungssysteme Qualitätssicherung in Maschinenbau und Bauwesen Automatisierung für technologische Prozesse Medizintechnik Landwirtschaftliche Produktionsverfahren Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Arbeitsplatzgestaltung Wasserwirtschaft / Abwasserbehandlung Renaturierungsökologie Telekommunikation, Signalverarbeitung und Mikroelektronik Marketing- und Managementstrategien insbesondere für KMU Erziehungs- und Bildungskompetenzen in Familien und außerfamiliären Einrichtungen Gesundheitsförderung und Management Zivilgesellschaftliche Partizipation und sozialräumliche Planung Soziale Problemlagen Translationswissenschaften und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation Medien und Kultur
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| Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter www.kat-kompetenznetzwerk.de |
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Die KAT-Angebotspalette:
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Wissenschaftliche Projektbegleitung
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Produkt- und Verfahrensentwicklung
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Schulung und Fortbildung
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Planung und Konzeptentwicklung
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Coaching und Consulting
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Bereitstellung von Ressourcen, Laboren und Ausrüstungen
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Vermittlung von Praktikanten, Diplomanden und Absolventen |
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| Über das Leitungsspektrum der Hochschulen hinausgehende spezifische Bedarfe werden in Absprache mit den Unternehmen über die Kontakte des KAT zu Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und weiteren regionalen Netzwerken an geeignete Forschungsspartner vermittelt. |
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Ihr Ansprechpartner in Ihrer Nähe:
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